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29.04.2014

Du bist nur Hausfrau und Mutter? Was MACHST du den ganzen Tag?

http://themattwalshblog.com/2013/10/09/youre-a-stay-at-home-mom-what-do-you-do-all-day/

Ich stimme wirklich nicht mit all seinen Thesen überein, aber trotzdem: Danke, Matt Walsh. Tut gut, das mal zu hören.

Yes, my wife is JUST a mother. JUST. She JUST brings forth life into the universe, and she JUST shapes and molds and raises those lives. She JUST manages, directs and maintains the workings of the household, while caring for children who JUST rely on her for everything. She JUST teaches our twins how to be human beings, and, as they grow, she will JUST train them in all things, from morals, to manners, to the ABC’s, to hygiene, etc. She is JUST my spiritual foundation and the rock on which our family is built. She is JUST everything to everyone. And society would JUST fall apart at the seams if she, and her fellow moms, failed in any of the tasks I outlined.
Yes, she is just a mother. Which is sort of like looking at the sky and saying, “hey, it’s just the sun.”

15.04.2014

Tipp gegen schlechte Laune: Der Tag aus Kindersicht

Hallo ihr Lieben,

ich habe diese Website u.a. deshalb ins Leben gerufen, um mich und andere Mamas daran zu erinnern, dass nicht jeder Tag wunderbar schön sein muss, "nur weil" ich Kinder habe.

Hier, fallt über mich her: Manchmal zähle ich die Stunden, bis der Tag endlich vorbei ist, weil ich keine Lust mehr auf den ganzen Kindereiertanz habe und endlich meine Ruhe will.

Ich finde, das ist normal... oder?

Wie auch immer, um mich an solchen Tagen psychisch wieder auf Vordermann zu bringen, hilft mir oft ein simpler Trick: Ich versuche mir den Tag mit den Augen meiner Tochter vorzustellen. Wir gehen auf den Spielplatz? (Mama: gähn) Ella: oh mein Gott, eine Schaukel! Ich bin im Himmel!

Am Abend frage ich sie, Ella, sag mal. Was hat dir heute an diesem Tag besonders gut gefallen?
Und was hat dir nicht so gut gefallen?

Die Antworten auf diese so banalen Fragen überraschen mich fast immer. Manchmal sind es Details, für mich nicht einmal beachtenswert, die für Ella den schönsten Augenblick des Tages ausmachen.

Probiert's mal aus.

14.04.2014

Der passende Song zum Thema "Essen und Kleinkind"

"Nachtisch!"

Plötzlich Hausfrau! Heute: Wie man Karottenflecken aus weißer Wäsche entfernt

Diese Kleinigkeit wird beim Kinderkriegen gemeinhin völlig unterschätzt:

Dass man mit der Ankunft von Klein-Erna nicht nur in's Universum von Babynahrung, Kinderkacke, Tragehilfen etc. einsteigt, sondern gleichzeitig meist eher unfreiwilligerweise Bewohner im Universum des Schreckens wird: Hausfrauenland. Wäscheberge (oder auch: Klein-Erna und der Muttermilchstuhl), Babykotze an jedem Möbelstück, Essensreste von der Dimension einer ganzen Kuh über die gesamte Wohnung verteilt (Klein-Erna lernt Essen), Sandhaufen im Wohnzimmer (Klein-Erna war am Spielplatz), und achthundertfünfzig dreckige Töpfe auf dem Herd. Da erfahrungsgemäß die meisten Kinderkriegenden nicht mit Brad P. verheiratet sind und sich demzufolge ohne Nannys und Haushaltshilfen durchs Leben schlagen müssen, haben wir also nicht nur die süße Klein-Erna am Hals, sondern auch noch diesen ganzen DRECK! Dem es leider egal ist, ob wir zusätzlich noch auswärts arbeiten gehen oder nicht.

Er bleibt, der Dreck.

Es gibt Sicher viele Mamas, die es schaffen, Hausarbeit meditativ betrachten.
Dann Hut ab! Für mich ist das nur eines: sehr lästige Zeitverschwendung, daher schnellstmöglich zu erledigen und dabei möglichst wenig Perfektionismus und dafür viel Effizienz (äh, und Mut zur Lücke) an den Tag zu legen. Hier geht es also los mit Teil I der Reihe: laienhafte Hausfrau wider Willen gibt Tipps zur Effizienz und wider die Perfektion. Heute:

Wie man Karottenflecken aus weißer Wäsche entfernt.

Ella war ein Spei-Baby. Sie hat gefühlt ständig und überall gekotzt. Im Liegen, im Sitzen, nach dem Essen, vor dem Essen - ein kleiner Schwall war unser ständiger Begleiter. Speibabys sind Gedeihbabys, sagte die Hebamme und lächelte mild.

Ich lächelte auch noch mild, als Speibaby die Krankenhauswäsche vollkotzte.

Zuhause bin ich spätestens nach der Beikost-Einführung ziemlich schnell verzweifelt mit den gelben Rändern, die nach jeder Begegnung mit Früh-Karotte praktisch jedes unserer weißen leidungsstücke kennzeichnete. Diese wunderbaren Flecken überstehen seltsamerweise jede Waschtemperatur.

Also was hilft?

Das hier:

1) Kleidungsstück normal in der Maschine waschen.
2) Zum Trocknen in die Sonne legen. Ende der Geschichte!
P.S. Das funktioniert leider nicht mit der Babykotze auf dem neuen Designer-Sofa.

Krank mit Kind: Geht nicht? Es muss!

Liebe Mamis,

wir sind alle Heldinnen. Wisst ihr, warum?  
Weil wir alle regelmäßig krank arbeiten gehen. Damit meine ich nicht "in's Büro gehen", sondern aufstehen, die Zähne zusammen beißen, und uns um unsere Kinder kümmern. Den ganzen Tag und die halbe Nacht, bei Kopfschmerz, Husten, Nebenhöhlenentzündung, etc.
Der Arzt würde dich gerne eine Woche krank schreiben? Ha! Selten so gelacht.

Wir alle wissen, wie unglaublich anstrengend es ist, und ich finde, das ist eine Heldentat. Wir verdrängen unseren Schmerz, verlassen uns auf das Triumvirat des Tages:

- Duschen
- Kaffee
- Ibuprofen,

und los geht's.
Aber.

Es ist okay, einen leichten Infekt zu ignorieren. Doch irgendwann beschließt der Körper - jetzt reicht's, und dann ist Schluss mit Heldentaten.

So geschehen diese Woche in unserem Hause. 5 Nächte und 4 Tage ignorierte ich die Nebenhöhlenentzündung, so gut es ging, und schleppte mich und die Kinder mühsam durch's Haus. Bis die Schmerzen im Gesicht am Freitag (am 5. Tag) so stark wurden, dass ich meinen Mann mit den Kindern in die Küche sperrte und doch noch zum HNO-Arzt ging. Als der eine heftige Entzündung, einen sehr schlechten Allgemeinzustand und einen bedrohlich niedrigen Blutdruck diagnostizierte, wäre ich beinahe umgekippt und musste erst mal die Füßchen hochlegen. Als er mir daraufhin ein bisschen "ausruhen" ans Herz legte, musste ich leider losheulen.

Ausruhen, ein Traum!

Wie denn?

Tja. Bevor wir völlig unsere Gesundheit riskieren, muss ab und zu ein Notprogramm her.

Ich habe Glück. Mein Mann hilft. Zumindest, wenn ich klar, laut und deutlich rufe:
HALLO! Ich. Kann. Nicht. Mehr.

Es fällt mir nicht leicht um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil. Aber:



Wir sind der Motor der Familie - ohne uns geht nichts mehr. Wir müssen uns pflegen, denn wenn wir kaputt gehen, geht die Familie kaputt.

Note to self: Es ist nicht uncool um Hilfe zu bitten. Es ist ein Zeichen von Verantwortungsbewusstsein!


Mich würde wirklich interessieren - wie macht ihr das? Bekommt ihr Hilfe?
Eure Sue
 


12.04.2014

Die gute Nachricht des Tages: Mamas, es ist okay.

»Wer zehn Nächte hintereinander nur sechs Stunden schläft, befindet sich, was Leistungsvermögen, Reaktionsgeschwindigkeit, Gedächtnis und Urteilskraft angeht, in einem Zustand, als hätte er ein Promille Alkohol im Blut.« (lt. SZ-Magazin).

NA ALSO!

Mamas, mit permanentem Schlafentzug kann man nicht perfekt sein. WIR MÜSSEN ÜBERHAUPT NICHT PERFEKT SEIN! Nicht perfekt aussehen, nicht alles richtig machen, und schon gar nicht immer die Ruhe bewahren oder total entspannt sein.

Wir sind übermüdet, wir sind manchmal ungeduldig, wir sind oft schlecht angezogen, und kochen können wir eigentlich auch nicht.

Und wisst ihr was?

Es ist okay.