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29.09.2014

Just for me Moments 39/2014

Heute fühle ich mich ein bisschen wie damals, als ich im Schulorchester beim Auftritt vor der ganzen Politprominenz meiner Heimatstadt beim Saxophonspielen keinen einzigen Ton gespielt, sondern nur meine Finger bewegt und still gehofft habe, dass es niemand bemerkt... (Es hat geklappt! Trotzdem eher nicht empfehlenswert, insgesamt) Seit diesem denkwürdigen Tag liegt mein armes Saxophon übrigens unberührt in seiner Schachtel)

Streng genommen dürfte ich heute nicht mitmachen bei den Jfmms. Meine Woche war nämlich eine sehr "authentische":

Anzahl kranke Kinder: 2 von 2
Anzahl durchgeschlafene Nächte: 0
Anzahl abgesagte ganztägige Workshops für meinen beruflichen Wiedereinstieg: 1
Anzahl geschriebene Geschichten über Penisse: 0 (statt 1, wir wollen ja nicht übertreiben)
Anzahl abgesagte Verabredungen mit Freundinnen: 2
Anzahl echte JFMMs*: 0, tatsächlich, und ich habe lange überlegt ob nicht doch einer dabei war, der mir nur kurz entfallen ist. Aber so ist das manchmal mit den Wochen, den Kindern und dem Leben, und glaubt nicht dass ich mich hier beschweren möchte auf meinem kleinen Blogspielplatz, der noch seine Richtung sucht, morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Danke Mama Miez für die gute Idee der JFMMs! Ich mache hier übrigens mit, weil ich selbst haarscharf an einem Burnout oder postpartalen Depression oder wie auch immer man es nennen mag vorbeigeschrammt bin. Mir geht es gut, aber ich muss mich nach wie vor zwingen auf mich zu achten.

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