Seiten

28.10.2014

Ein Tag ohne EILE



Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, bin ich eine ziemliche Idiotin. Eine Hektikerin, Dränglerin, Beeilerin. Früher war ich anders (Marie Juana, ich kann die Sterne sehen... Vieles im Studium bremst einen einfach enorm, wenn ihr versteht, und Zeit gewinnt eine andere Bedeutung...), aber seit ich diesen verrückten Job mit den viertelstündlichen Deadlines hatte, bin ich leider zur eiligen Person mutiert.

Bekannterweise entspricht das mit der Eile dem Naturell des Durchschnittskinds nicht so ganz. (Ich: "Kommt Kinderchen, husch husch, wir sind spät dran, beeilt euch!" - Kind: "Schau mal da, ein Stein! Eine Schnecke! Eine Kastanie! EIN BLATT!", etc.)

Und wenn ich schon sonst nix auf die Reihe bekomme (kein Job, kein Schweinebraten, keine Rettung des Weltfriedens in Sicht), dann will ich mich heute wenigstens mal auf anderer Ebene nützlich machen und werde diesem Tag das Motto geben, frei nach Emmi Pikler: Lasst mir Zeit.

Heute wird ein Tag ohne Eile. Ich werde meine Kinder, meinen Mann und mich heute kein einziges mal drängeln.

Ich werde berichten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen